Rapture Metro



 

 

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Willkommen in Rapture Metro

 

Die folgenden Bilder sind Screenshots aus...

 

 

 

 

...gekleidet in eine besinnliche Gute-Nacht-Geschichte,

deren Kapitel unerwartet und unregelmäßig ergänzt werden...

 

 

 

  

Andrew Ryan erbaute Rapture Metro in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts auf dem Grund des Meeres.

Er erschuf eine unglaubliche, aber tödliche Welt im Stil des Art Deco...

...denn hinter den Kulissen standen die geheime Gen-Forschung am Menschen und sein unstillbares Verlangen nach Macht und Anerkennung Pate...

....und so entdete die Vision eines vor der restlichen Welt abgeschotteten Labors, getarnt als Refugium für ein besseres Leben, im völligen Desaster.

Die aufgrund der Gen-Experimente entstandenen Mutanten entwickelten eine unkontrollierbare Eigendynamik, und machten denjenigen, die noch bei klarem Verstand waren, das Leben zu einem Martyrium.

Letztendlich brachen sämtliche hierarchische und kontrollierende Strukturen zusammen. Es regierte nunmehr der nackte Kampf ums Überleben.

 

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1959 stürzte meine Maschine während eines Überseefluges über den Weiten des Atlantiks in's Meer. Als einziger Überlebender konnte ich mich auf eine seltsame kleine Insel mit verlassenem Leuchtturm retten, in dessen Innerem sich eine Tauchstation befand. Da ich keine andere Möglichkeit zur Rettung sah, stieg ich in die Tauchkugel. Vollautomatisiert ging es in die Tiefe.

 

Unglaubliches erwartete mich...

 

 

 


Bereits nach Durchschreiten des ersten Schleusentunnels bestieg mich ein sehr ungutes Gefühl.

Eiskalter Luftzug schlich mir um die Beine...

...dennoch hingen sämtliche Banner wie festgenagelt im Raum.

 

 

 

Wenigstens stieg die Temperatur an, je weiter ich in's Innere vordrang.

Aber immer noch Totenstille.

Einzig das Singen der Wale drang dumpf über die Verglasung an mein Ohr.

Wasser ist ein hervorragender Schall-Leiter.

 

 

 

Allein mit meiner Rohrzange bewaffnet, fühlte ich mich alles andere als sicher.

Hier brannte überall noch Licht, die Generatoren arbeiteten also noch.

Vielleicht fand ich im Restaurant weitere Hinweise...

 

 

 

Wir schrieben den 18. Februar 1959.

Um Himmels Willen, was war hier nur geschehen?

Wo sind die Menschen geblieben, die hier vergnügt in's neue Jahr gefeiert haben?

 

 

 

Der zerstörten Einrichtung nach zu urteilen, mussten hier verheerende Kämpfe stattgefunden haben.

Den ersten Menschen, oder trauriger, was von ihm übrig war, fand ich kauernd in einem kleinen Wasserfall,

der von einem großen Leck in der Decke verursacht wurde.

 

 

 

 Die Erinnerung an Aldous Huxley stieg in mir beim Betrachten dieser propagandistischen Werbefläche auf.

Wahrhaft eine schöne neue Welt, die den Kolonisten hier in Rapture versprochen wurde. Mithilfe von Plasmiden und Genmanipulation sollte das ehemals mühevoll empfundene Leben mit paradiesischer Leichtigkeit zu bewältigen sein.

 

 

 

 

Wenige Sekunden später geriet ich durch meine Unachtsamkeit in das Blickfeld einer Überwachungskamera. Der ausgelöste Alarm tauchte die Szenerie in gespenstisches Rotlicht.

 

 

 

Ich flüchtete mich in ein knöcheltief unter Wasser stehendes Apartement, in dem ich ein Funkgerät fand. Erleichtert vernahm ich die Stimme eines Mannes, der sich offenbar mit seiner Familie rechtzeitig vor Ausbruch der Meutereien genveränderter Menschen in Sicherheit bringen konnte, und in der Nähe des U-Boot-Hafens einen Unterschlupf gefunden hatte.

 

 

 

 

Um zu ihm durchdringen zu können, mußte ich mir an einem 'Verkaufsautomaten' ein Telekinese-Plasmid besorgen und in die linke Armvene injizieren. Eine äußerst schmerzhafte Prozedur, die mir zeitweise das Bewusstsein raubte.

Was mussten erst die Kinder empfunden haben, denen diese Plasmide verabreicht wurden...

 

 

 

 

Nachdem ich mithilfe der Telekinese die Trümmer eines verschütteten Durchgangs beiseite geräumt hatte, führte mich mein Weg zunächst durch die verfallene Klinik.

 

 

 

 

Dort traf ich erstmals auf eines dieser unglückseeligen jungen Kreaturen.

In Rapture Metro wurden sie 'Little Sisters' genannt - beschützt von einem Ziehvater, dem 'Big Daddy'.

Um Himmels Willen. Was für ein Verbrecher dieser Andrew Ryan doch war.

 

 

 

 

Der vorläufige Zielort Neptune's Bounty war mir durch einen erneut ausgelösten Sicherheitsalarm zunächst verwehrt.

Glücklicherweise konnte ich die Kamera rechtzeitig identifizieen und vernichten, bevor die 'Bots' (kleine fliegende Nietenpistolen - in der Luft gehalten durch gegenläufige Rotoren) auf mich aufmerksam wurden.

 

 

 

 

Fortsetzung in bälde.

Ich brauch ein paar Stunden Schlaf in einer sicheren ruhigen Ecke...