Pflanzen & Tiere Teil 3

07. August 2010

Milde Abendsonne scheint auf das 37-kelchige Wiesendotterspringkraut (Name frei erfunden).

Ausgestattet mit dem 28-75/2,8er Tamron der Versuch, dieses kleine Schweinchen (das es von der Größe gerade mal zu 70% mit einer Stubenfliege aufnehmen kann), bei leichtem Wind auf der schaukelnden Pflanze fotografisch fest zu halten.

Unser Kamerad ist gerade im Begriff, seinen Saugrüssel in den Kelch zu stecken.

Besonders christlich finde ich dieses Verhalten nicht!

 

04. Juni 2010

Gut getarnt, Kamerad!

Eben noch auf 30 Meter sichtbar über die Gräser geflattert, ist der Kerl beim Anschleichen kaum mehr zu entdecken. Perfekt in der Struktur angepasst, verraten nur die farblichen 'Misstöne' den Ruheplatz.

 

29. Mai 2010

Ein Reh bricht aus dem Wald? Beinahe!

Während man sich andernorts intensiv um die Vorbereitungen zur Aufnahme des Pilgerzuges bei Gingen(Fils) kümmerte, entdeckte ich in ca. 60 Metern Entfernung ein kleines Rehkitz(?), das sich im Schatten eines Baumes ungeniert um das Mittagsmahl kümmerte.

Dank 18-200er Suppenzoom gelang wenigstens ein halbwegs passables 'Sichtungsbild'.

Hinweis: Wer genau hinsieht entdeckt, daß sich auch das Reh über den gelungenen Schnappschuss freute

 

28. Mai 2010

Intermezzo mit Happy-End

Es ist grundsätzlich begrüßenswert, wenn sich auch andere Geschöpfe auf diesem Planeten für die Thematik 'Eisenbahn' begeistern können. Bei dieser Dame schien das Interesse ganz besonders ausgeprägt zu sein...

...oder täusche ich mich?

 

Ja gut... ääääh... ich weiß selbst, daß ich mitunter eigenwilliges Parfum auftrage, nicht den intelligensten Blick aufsetze und vor Problemen stehe wie der Ochs' vorm Berg...

...aber kann das zu solchen Verwechslungen führen?

 

Da diese Situation bei aller Kuriosität alles andere als lustig ist, dachte ich mir, ich nutze die Zutraulichkeit dieser Dame, um sie zurück auf den rechten Weg zu bringen.

Um es vorweg zu nehmen: Ich scheine ein miserabler Border Collie zu sein. Den Schienenstrand als Weg zu nutzen, ist die schlechteste aller Alternativen.

 

Eine neue Taktik muss her, und: Ich scheine ein tolles Schaf zu sein.

Unter aufmunternden Määäh-Rufen und deutlichem Fingerzeig folgte mir die Dame den Hang hoch, schaute tatsächlich des öfteren in Richtung meines ausgestreckten Armes und schien zu verstehen - eigentlich unmöglich, aber was soll's - hier zählt nur das Resultat...

...gerettet!

Hinweise:

1) Der eingetroffenen Polizei konnte ich mithilfe der Bilder die gelungene Rettungsaktion dokumentieren. Voll des Dankes wurde der Besitzer umgehend informiert.

2) Als Belohnung durfte ich SOVIEL Schafe mit nach Hause nehmen, wie ich einhändig tragen konnte ;-(

 


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