24. Mai 2010
Man mag gegen Suppenzooms schimpfen wie man will, aber das beste Objektiv ist und bleibt jenes, welches am Gehäuse aufgeschraubt ist.
Ausgerüstet mit dem 18-200er war es folglich möglich, diesen Kerl im Bilde fest zu halten. In aller Seelenruhe schlenderte er über's Gleis, um dann anschliessend im frisch gemähten Wiesle einen Spurt hinzulegen, als ob's kein Morgen gibt.
Der hat mich doch ganz genau im Blickfeld (das übrigens durch die seitlich angeordneten Augen ziemlich umfassend ist - typisch für ein 'Beutetier', dass den Überblick behalten muss, während Raubtiere wie Bussard oder Löwe ein nach vorne gerichtetes Augenpaar besitzen - zum Fixieren und räumlich sehen).
Also Zoom auf 200mm, mitziehen und abdrücken, bevor es zu spät ist, denn seien wir mal ehrlich:
Wer von uns weiß schon, wo der Hase lang läuft...
12. Mai 2010
"What's going on down there"...
...dachte vermutlich dieser Herr, als er bestimmten Schrittes vom nahegelegenen Fluss zum höchsten Punkt des Ufers watschelte, und mit gestrecktem Hals noch ein paar Zentimeter mehr Überblick heraus schindete.
Einen Augenblick später ging es im Stechschritt zum Herd der Unruhe, um nach dem Rechten zu sehen.
Wichtiger Hinweis: Ruhiger wurde es deshalb aber nicht, kicher. Wie menschlich, gell?
21. März 2010
Während eines Ausfluges in's Rehgebirge bei Ottenbach entdeckten wir diese niedlichen Kerlchen.
Bei 'Alpaka' denke ich an eine Designerfarbe aus dem Hause Jean-Jaques du Cheque, oder an ein beflügeltes Fabelwesen, das mit stolz geschwellter Brust auf dem höchsten Gipfel der Götterberge steht - das Vollmondlicht zeichnet zarte Schatten auf den muskulösen Körper - während es zornige Blitze gen Tal schleudert...
...naja, die Ernüchterung folgt (wie so oft) auf dem Fuße.
Wie am obigen Bild zu erkennen, herrschte in der Großfamilie ziemliche Einstimmigkeit darüber, wie der Sonntagnachmittag zu verbringen ist.
Freundin Vesna, die links von mir stand, entlockte ihren Stimmbändern Geräusche, von denen ich nicht wußte, daß so etwas geht... nur um die Aufmerksamkeit wenigstens EINES Tieres zu erregen.
Das war der Zeitpunkt, auf den Auslöser zu drücken. Alpakinchen frisst derweil im Schutze von Mutti unbeirrt weiter.
Das mit Abstand intelligenteste Geschöpf (uns eingeschlossen) war in dieser Situation aber mit Sicherheit Albinchen (oben rechts):
Kino für umsonst. Heutige Vorstellung: 'Zwei zweibeinige Deppen am Elektrozaun'
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