HellBoy-01

 

HellBoy

Am 29. Dezember zieht erneut die 666er aus dem Hause Lokomotion den EKOL durch Gingen.

Die trübe Stimmung kann man entweder durch den Einsatz von wenig Brennweite abfedern, oder durch Verwendung von etwas mehr Brennweite verstärken. Ich habe mich für letztere Variante entschieden.

 

Exkurs: das Teleobjektiv richtig einsetzen

Selbstverständlich nutzt man große Brennweiten, um entfernte Objekte näher heranholen zu können, so zum Beispiel in der Tierbeobachtung.

In der Eisenbahnfotografie erreicht man jedoch oftmals die harmonischeren Ergebnisse, wenn man 'das Pferd von hinten aufzieht' und das Teleobjektiv dazu benutzt, mehr Abstand zwischen sich und Motiv zu bekommen.

Wie ist das zu verstehen? Dazu folgendes Gedankenexperiment:

Sie stehen mit 35mm am Schienenstrang und haben einen stimmigen Bildausschnitt gefunden. Wenn Sie nun ohne Standortwechsel ein 85er aufs Gehäuse schrauben, entsteht ein typisches 'Voll-draufgehalten-Bild'. Nicht schön!

Verfahren Sie versuchsweise stattdessen wie folgt: gehen Sie Schritt für Schritt zurück (dabei auf Hindernisse oder Gefahren wie Autobahnen, Steilhänge und reißende Flüsse achten), und dies so lange, bis Sie beim Blick durch den Sucher wieder einen ähnlichen Bildauschnitt vorfinden wie am ursprünglichen Standort mit dem 35er Objektiv.

Nach diesem Verfahren entstand die HellBoy-Aufnahme. Die Brennweite sorgt lediglich für eine interessante Kompression und dient nicht dazu, den HellBoy bildfüllend darzustellen.

 

 

 

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