True Colors
Leute Leute Leute, so geht es nicht weiter! Wir schreiben den 19. Februar 2011, und seit unendlich vielen Tagen herrscht im Filstal neblig trübes und grauenhaftes Totensonntagwetter.
Vormittags, mittags und nachmittags die identischen üblen Lichtverhältnisse. Ein Sonnenstand läßt sich nicht mal erahnen, und die Tage gestalten sich wie folgt:
Nacht - Dämmerung - Grau - Dämmerung - Nacht.
Wer ebenso wie ich die Faxen dicke und das Fonduekächeli gestrichen voll hat, erhält hier kostenlos eine rezeptfreie Farbdröhnung.
Hinweise zur Anwendung:
3x täglich nach den Mahlzeiten für etwa 20 Sekunden betrachten, dabei stetig zwischen blau, grün, gelb und rot wechseln.
Kinder unter 5 Jahren und ältere Menschen vermeiden bitte den direkten Blick in True Colors. Sollte es dennoch zum Blickkontakt gekommen sein, Augen sofort mit reichlich handwarmem Wasser gründlich ausspülen und danach für etwa 15 Minuten auf einen grauen Pappkarton schauen.
Aufnahme im Mai 2010 bei Gingen

Wenn einem so viel Gutes vor die Linse fährt...
...dann ist das schon einen Asbach Uralt wert!
Diese Szenerie braucht sich wahrlich nicht zu verstecken. Als ob 155 110-0 mit Ölern nicht genügen würde, gesellt sich noch ein wunderschön dynamischer Himmel dazu. Zu allem Überfluss scheint auch noch die Sonne, und lässt den beginnenden Herbst aufleuchten, als ob es kein Morgen gäbe.
Schon irgendwie komisch, dass sich die Pflanzenwelt jeweils am Beginn (Frühling) und am Ende (Herbst) ihres Lebenszyklus besonders farbenprächtig zeigt.
Gibt es Parallelen bei uns Männern? Absolut, denn klein Kevin und Uropa Gustav haben vieles gemeinsam:
sie haben keine Haare, keine Zähne, reden nur wirres Zeug und können nicht selbstständig essen ;-)

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