---- Tipp ----
Musikvideo --> StarGuitar <-- (anklicken) der Chemical Brothers.
Absolut genial ist die sich selbst wiederholende Landschaft.
Ein irrer Aufwand. Die Zugreise der besonderen Art.
11. September 2011
Das sagenhafte Gastbild:
Die Rückführung des Messzuges
Nach sorgfältiger Abwägung aller relevanten Faktoren war klar, dass ich diese Aufnahme meines lieben Kollegen Peter unbedingt als Gastbild haben wollte. Der gesamte Prozess der Entscheidungsfindung hierzu dauerte rund 0,27 Sekunden ;-)
Ganz typisch für Peters Fotografier-Dialekt: der unglaublich harmonische Bildaufbau. Die Linienführung erzeugt Dynamik, ohne in Unruhe abzudriften.
Immer wieder erstaunlich: der Standort 'Nassachtal-Brücke', der trotz Alltime-Classic-Charakter nicht ermüdet.
Woran liegt das?
Ich bezeichne dies als das 'Volkswagen-Phänomen', denn dieser Standort polarisiert nicht. Er bietet ein 'ehrliches' Design mit klarer Linienführung ohne Ecken und Kanten. Nichts stört, nichts drängt sich in den Vordergrund. Sagenhaft!
Herzlichen Dank für dieses tolle Bild, Peter!

145-CL 012 oder der Zug zum Licht
Boah ey! Voll das litschifarbene Himmelslicht. Wie's die mütterliche Natur nur immer hin kriegt...
...und zu allem Überfluß drängt sich noch eine bei uns auf der KBS 750 sehr selten zu erblickende 145er mitten ins Bild.
Da freut man sich doch wie ein kleines Kind - und entsprechend habe ich diese Aufnahme auch aufbereitet.
Das Ergebnis kommt nun in der Art einer Illustration daher, wie ich diese in Kinderbüchern vorzufinden wünsche:
irgendwie unecht,aber man kann nicht unmittelbar erkennen, worauf sich dieser Eindruck begründet ;-)

Das Licht zum Zug
Aha, das ist also des Pudels Kern. Zunehmender Tiefdruckeinfluss sorgt für diffuses Licht in den Farben exotischer Früchte. Den Lichtfraß der Sonne habe ich so eingestellt, wie er vor Ort zu betrachten war.
Eine tolle Stimmung, die sich da hinter meinem Rücken zusammen zog...
...und was lernen wir daraus: Augen auf - nicht nur im Straßenverkehr ;-)

Whity Whiteman
Ah, ein ICE1... gibt's den eigentlich auch in weiß?
Aber selbstverständlich. Hier begegnet uns ein ziemlich sauberes Exemplar in Salach, und es findet sich sogar eine kleine Lücke, um den Stromabnehmer frei zu stellen.
Auf dem Bergrücken linkerhand erkennt man das neu errichtete Hotel- und Seminargebäude des Burgrestaurant Staufeneck, und weiterhin erkennt man, dass es mit Vorsicht zu genießen ist, sein Bild an waagerechten Linien auszurichten.
Das funktioniert nur dann, wenn diese Linien in Blickrichtung und auf Augenhöhe verlaufen. Was im vorliegenden Bild an den Schwellen sofort einsichtig ist (je näher diese sich am unteren linken Bildrand befinden, desto schräger müssen sie erscheinen), wird an anderen Gegenständen schnell zur Ausrichtungs-Stolperfalle.
Achten sie beispielsweise auf die Dachlinie des fliederfarbenen Gebäudes. Diese kippt aufgrund der Perspektive nach links...
...und das muss sie auch, denn der linke Giebel ist weiter vom (sich tiefer befindenden!) Betrachter entfernt als der rechte Giebel.
Aus diesem Grund orientiere ich mich bei der Bildausrichtung eher an senkrechten Linien (auch da gibt es Stolperfallen), aber vor allem am persönlichen Empfinden (psychologische Ausrichtung).

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