29. Oktober 2011
Das Spiel mit dem Blickwinkel
Am heutigen sonnigen Herbstsamstag knipsen wir sinnlos in der Gegend herum, wechseln kaum den Standort, dafür aber häufig die Brennweite...
...und erfreuen uns an jedem Mist, den wir produzieren. Auf den Punkt gebracht: zurück zu den Wurzeln.
So fing jeder von uns an, und es hat eine Menge Spaß bereitet... und letztendlich dazu geführt, sich tiefer in die Materie der Fotografie einzuarbeiten. Also warum sollte man diese ursprüngliche Unbefangenheit aus dem Fokus verlieren?
A propos 'Fokus'...
I) Im Brennpunkt einer weit geöffneten Blende...
...steht hier einzig und allein die Geschwindigkeits-Tafel, welche ebenso wie der Adressat in Helligkeit und Kontrast vom Rest des Bildes hervor gehoben wurde.
Bei solchen Bearbeitungsspielen kann man unheimlich viel lernen, und ist die aktuelle Aufbereitung nichts geworden, hat man immer noch die tröstliche Option, beim nächsten Werk den gleichen Bock nicht nochmals schießen zu müssen ;-)

II) Erdmännchen
Manche Tiere legen ein wahrhaft abstruses Beutefang-Verhalten an den Tag...
Eines davon geht so: man nähert sich seinem Opfer (z.B. Kaninchen) in einem irren Tanz, wirft sich dabei auf den Rücken, springt sinnlos in die Luft und rollt sich wie bescheuert im Gras herum. Das Beutetier ist völlig perplex, kann die Situation nicht einordnen und verharrt auf der Stelle.
Hat sich der Jäger nahe genug heran getanzt, schnappt er zu.
Leider komme ich nicht mehr auf den Namen dieser verrückten Zeitgenossen, die vom Aussehen an überdimensionierte Erdmännchen erinnern...
...dafür kann ich simulieren, wie ein Erdmännchen den PbZ bei Süssen sehen würde. Ist doch toll, gell.
Der in Gegenrichtung stehende Güterzug wartet derweil auf Überholung. Mehr dazu demnächst im Bild 'Kompression'...
Hinweis: noch wenige Meter, und 101 106-3 fährt über eine der schönsten Gleisbettverwerfungen Deutschlands (erkennbar am rechten Bildrand).

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