13. Februar
DuskShotHeavy-XP
Was wäre ein Hobby ohne Neugier am Experimentieren? Na logisch: eine ziemlich fade Angelegenheit.
Der abendliche Taurus-Sandwich dient bei Reichenbach als Vorlage zum Austoben.
Das Ergebnis muss zugleich als Monitor-Test herhalten:
beim Betrachten im schummrigen Umgebungslicht sollten auch in den dunklen Bereichen ausreichend Details zu erkennen sein. Ferner darf kein Rauschen oder abrupter Wechsel in den Grauschattierungen auftreten.
HGK-HGK-HGK-HGK
Wenn die Sonne scheint, ist Lothar zur Stelle? Falsch! Ein typischer Fall von kontext-retrograder Kausalverkettungverwechslung ;-)
Richtig muss es heißen: wenn Lothar am Schienenstrang steht, wird die Sonne zu Lothar und Lothar zur Sonne...
...und als ob das nicht schon unfair genug wäre, geht ihm auch noch diese absolut exotische Güterzug-Lokzug-Kombination ins Netz. Da bleibt nur zu sagen: Glückwunsch zum tollen Fang und herzlichen Dank für dieses schöne Gastbild, Lothar!
Aufnahme am späten Nachmittag an der Geislinger Steige

DuskShot - wunderschöne Abendstimmung
Ich schreibe das nicht nur fürs Protokoll: ich liebe meine Vesna, und mein Auto mag ich auch sehr.
Doch wie es der Teufel (der ja bekanntlich im Detail steckt) so will, musste ich, der eigenen Blödheit geschuldet, beide (nur elektronisch!) ausradieren.
Ursprünglich stand ich auf der anderen Seite, hatte aber dann an der kleinen Anhöhe Gefallen gefunden. Auch der passende Bildauschnitt war schnell festgelegt.
Leider hatte ich mein am Zugfahrtsweg zum einst beschrankten Bahnübergang stehendes Auto (und die darin sitzende Foltergöttin) gedanklich völlig ignoriert.
Kurze Rede - langer Unsinn: im Ergebnis verdeckte die heranbrausende Regionalbahn beide zur Hälfte.
Glückwunsch, und sooo typisch ;-)
Aufnahme bei Reichenbach mit 35mm - F2,2 - 1/500 - ISO 500

Nur zur Übung - nicht zur Strafe
Was Vin Diesel kann, kann ich fast überhaupt nicht...
...denn mir fehlt das schauspielerische Talent zu Triple X.
Dafür präsentiert sich im Gegenzug das Filstalwetter an diesem Sonntagmorgen in bester Triple T Manier: traurig, trüb und tröpfelnd.
Da entsprechend des Titels dieser Homepeitsch die Freude am Fotografieren nach wie vor im Vordergrund steht, ist die Dokumentation des Alltags nicht minder spannend, und speziell bei solchen Bedingungen läßt sich sowohl vor Ort als auch bei der Aufbereitung immer etwas dazulernen.
Offensichtlich bin ich bei eben jener Aufbereitung ein klein wenig über das Ziel hinaus geschossen, denn die Szenerie wirkt zwar nun einigermaßen realistisch, spiegelt aber weniger Tristesse wieder als tatsächlich vorhanden.
Hmmm... also steckt vielleicht doch etwas Vin Diesel im Ergebnis? ;-)
Aufnahme bei Geislingen/West

Gegenlicht
Wie optimistisch kann man sein? Aber ernsthaft: in dieser Blickrichtung versteckt sich zur morgendlichen Stunde irgendwo die Sonne hinter den Wolken.
Belichtet wurde unter der Vorgabe, dass das Nutzsignal in den allerdunkelsten Bereichen leicht(!) über dem Grundrauschen liegt. Damit läßt sich durch gezielte Eingriffe in der Nachbearbeitung alles retten, wobei schwarz auch schwarz bleiben sollte, denn feuchte Oberflächen sind durch bessere Reflektionseigenschaften zwar kontrastreicher, aber in Summe nicht unbedingt heller (nasser Staub wird dunkler).
Interessant ist die im Filstal oft anzutreffende Aufhellung des Himmels dicht über dem Bergrücken im Bildhintergrund.
Durch den Aufgleitvorgang der westlichen Luftströmung bilden sich unmittelbar über der Handkante besonders dichte Wolken, die sich, bedingt durch die ausgelöste Wellenbewegung, über der nachgelagerten Hochfläche rasch wieder auflösen.

12. Februar
10 Jahre boxXpress im Filstal
Grund genug, sich bei der Nachbearbeitung ausnahmsweise extrem rein zu hängen. Aus einem faktisch nicht vorhandenen Wetter und den damit verbundenen öden Beleuchtungsverhältnissen entstand tatsächlich so etwas wie Kontrast und Farbe.
Da ES 64 U2 - 009 aufgrund der feuchttrüben Witterung daher kam wie klein Hänschen nach 3 Wochen Ferienlager, wurde sie kurzerhand durch die elektronische Waschanlage geschickt. Vor allem die Reinigung und der Neuanstrich des gelungenen 'Gemäldes' - teilweise auf Pixelebene - verschlang ordentlich Ölfarbe, und mein Desktop sieht aus wie Sau.
Was solls, bis zum 20-jährigen bleibt genug Zeit zum Tastatur putzen...
...und dabei ein bißchen Terpetin schnüffeln.
06. Februar
Lichtspiele
Morgens halb zehn in Deutschland. Wo ist die Sonne?
Selbstverständlich steht sie da, wo man sie nicht brauchen kann: tief und schräg vorne.
Eine sehr reizvolle Herausforderung. Belichtet wurde auf die Ecke oben rechts mit der Maßgabe, dass die Fahrdrähte so gerade eben nicht von den sehr hellen Cirren aufgefressen werden.
Alles andere ist pure Fleißarbeit. Vor allem die Darstellung der unteren Lokpartie und des großflächigen Schattenbereichs bringt einen beinahe um, denn gemeine Tonwertlücken, fiese Schwarzpunkte, total blöde Fehlfarben sowie unnatürliche Kontraste gestalten das 'Hochziehen' zur Katastrophe ;-)
Was sich nicht retten läßt, dem verpasst man durch selektives Scharfzeichnen einen zusätzlichen Hauch scheinbarer Detailhaftigkeit.
Das Ergebnis präsentiert sich wie gewünscht: völlig unspektakulär!
Hinweis: spontan fällt mir übrigens keine Spedition, kein Logistikdienstleister und eigentlich überhaupt keine Unternehmung ein, welche mit solch verratzten Firmenlogos durch die Gegend fährt.

Das offizielle Eröffnungsbild für den Monat Februar
Eeeendlich wieder Colorbild-Wetter. Am 6. Februar macht der 'Sonn'tag seinem Namen alle Ehre und lässt einen Vorgeschmack auf Vorstufen des Vorfrühlings aufkommen.
1142 635 benimmt sich dagegen in keinster Weise wie die an solchen Tagen rudelweise anzutreffenden Sonntagsfahrer und rauscht voller Energie bei Kuchen am Standort vorbei - die Vorsorgeuntersuchung in Augsburg steht auf dem Programm.

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