2013 Januar

Januar 2013

David gegen Goliath

Was fällt Ihnen beim Betrachten dieses Bildes sofort auf? Nichts? Und auf den zweiten Blick?

Die relativ geringe Brennweite? Die tolle Stimmung? Die perspektivische Verzerrung?

Ich will Sie nicht länger auf die Folter spannen: mir fällt sofort die besondere 'Dialektik' der Bildaufbereitung ins Auge (tut aber nicht weh), zumal ich mit der eigentlichen Aufbereitung überhaupt nichts am Hut hatte.

Dies erledigte in diesem Falle mein Smartphone der neuesten Generation, das supertolle iPhone S6 Galaxy 4 Lumia!

Süß, wie die kleine JPG-Engine trotz HDR-Modus einen Kontrast darstellt, der knackiger als die Realität daherkommt. Was soll sie auch sonst tun beim beschränkten Dynamikumfang des mega kleinen Sensors, gell.

Fazit: durchaus ansehnlich, auch wenn man beim Nachtuning sehr schnell Abrisse in der Tonwertkurve erhält. Bei dieser Beleuchtung geht halt nur statisch. Fahrende Züge sind völlig ausgeschlossen.

Aber denken Sie mal 10 Jahre zurück. Wenn Sie da mit so einem Smartphone aufgekreuzt wären, man hätte Sie glatt für Fred vom Jupiter gehalten.

Leider fällt mir das Telefonieren mit dem Ding nicht leicht, denn ich komme mir irgendwie blöd vor, wenn ich einen HD-Bildschirm an's Ohr halte ;-)

 

Hm, alles schön und gut, aber...

...was macht Goliath?

Nun, der große Bruder ist im speziellen Fall ein Kleinbildsensor der aktuellsten Generation. Damit lässt sich auch bei kacke Licht noch problemlos mit 1/640s Belichtungszeit arbeiten, und man hat genug Reserven, um fast beliebige Lichtstimmungen zu rendern.

Hier die Variante 'Abendgold' im Fix&Foxi-Comicstyle...

 

...oder hier die etwa 20 Minuten nach Durchfahrt der Dieselrakete aufgenommene 'Real'-Variante.

Für alle, die es gerne etwas mehr authentisch mögen. Da hier kaum Veränderungen notwendig sind, können wir den RAW-Konverter sorgenfrei umschiffen. EXPEED 3 sei's gedankt (high-speed image-processing engine - identisch mit Nikon D4).

Total niedlich, die kleinen Zweiteiler des 426er, gell. Auf der KBS750 kann man dieses Gespann fast schon als Seltenheit bezeichnen. In der Regel (deshalb sind sie auch immer so rot) verrichten nämlich nahezu ausschließlich 425er den (Wochenend-)Dienst.

 

 

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